ÜBER KONTAKTLINSEN


Kontaktlinsen werden zur Korrektur von Sehstörungen,Veränderung der Augenfarbe oder zur Behandlung von Hornhauterkrankungen verwendet.

Die Kontaktlinsen, haben sich aus geblasenen Glaslinsen, die in den 1800er Jahren die Vorderseite der Pupille vollständig bedeckten, zu dünnen Kunststoff-Hornhautlinsen entwickelt. Es gibt heutzutage viele Konataktlinsenvarianten und -materialien mit vielen Nutzungsmöglichkeiten.

Der Augenarzt führt für die Auswahl der geeigneten Kontaktlinsen eine Augenuntersuchung durch. Während der Untersuchung wird Typ, Dioptriewert, Basiskurve und Durchmesser der anzuwendenden Kontaktlinsen bestimmt. Gleichzeitig werden zur Ermittlung des nahesten Dioptriewerts geeignete Kontaktlinsen angewendet. Die Bewegung, das Gleichgewicht und der Mittelwert der Linse werden untersucht.

Geeignete Kontaktlinsenkriterien

Kontaktlinsen, sind so konzipiert, daß sie sich auf der Hornhaut bewegen. Sie haften mit einem geringen Druck der Augenlider hauptsächlich an dem Tränenmembran, die die Vorderseite des Auges bedeckt.

Beim blinzeln, gleitet das Augenlid auf der Kontaktlinse und bewirkt, daß es sich leicht bewegt. Diese Bewegung ermöglicht es den Tränen, die notwendige Gleitfähigkeit bereitzustellen und hilft, den Rückstand wegzuwaschen.

Sehr enge Linse bewegen sich nicht. Es kann empfindlich für das Auge sein. Am Anfang kann es bequem sein aber die Sehschärfe ist schlecht. Kann langfristig Komplikationen verursachen.

Sehr lose Linsen, bewegen sich übermäßig. Das untere Augenlid fühlt die Kontaktlinse am meisten. Nach dem blinzeln wird das Bild unscharf. Linse entweicht aus der Mitte. Linsenränder können umstülpen.

  • Die für das Auge geeignete Linse ist gut zentriert und umgibt die Hornhaut.
  • Die Linse sollte sich aufgrund des Tränenflußes leicht bewegen. Es sollte in der Lage sein, sich nach dem Blinzeln und Push-Up-Test vertikal um 1 mm zu bewegen.
  • Der Benutzer sollte klar und leicht sehen und die Linse nicht fühlen.
  • Nach dem Blinzeln sollte sich die Sicht nicht verändern.
  • Der Randstreifen sollte keinen Druck auf das Auge ausüben.
  • Schlafen Sie nicht mit Kontaktlinsen. Schwimmen Sie nicht mit der Linse im Meer oder im Schwimmbecken.
  • Sollte bei der Anwendung der Kontaktlinsen Rötungen und Stechen auftreten, sollten Sie die Linsen sofort entfernen und einen Arzt aufsuchen.

Physikalische Eigenschaften von Linsen

Rückseite: Ist die Seite der Linse, die mit der Hornhaut in Kontakt kommt.

Vorderseite: Ist die Seite der Linse, die die Hornhaut nicht berührt. Es ist geneigt, um die Brechung von Licht in dem Maße zu ändern, das zur Korrektur des Brechungsfehlers erforderlich ist.

Basiskurve (Bace-Kurve): Damit eine Linse bequem sitzt, ist eine kompatible und ähnliche Neigung der Rückseite der Hornhaut mit ihrer Kontaktfläche erforderlich. Die Basiskurve ist der Radius des optischen Feldes der Rückseite. Dies ist einer der wichtigsten Parameter, da die Neigung der Linse für die Anpassung an das Auge günstig ist. In Fällen, in denen die angewendete Linse zu eng sitzt, sollte die Basiskurve vergrößert werden, im Gegenfall sollte sie verringert werden.

Die größere Basiskurve ist gerade und heißt FLAT. Die kleinere Basiskurve ist geneigt und wird als STEEP bezeichnet.

Durchmesser: Dies ist die Größe in mm, die von einem äußeren Rand zum anderen gemessen wird. Der Durchmesser beeinflusst die Ausrichtung der Linse zum Auge. Bei weichen Linsen liegen diese Werte zwischen 13,5/14,5 mm bei harten Linsen bei 7 / mm.